Blickwichtel Familienbegleitung Jessica Mees

 

Jessica Mees 

Graslitzer Straße 18c
64569 Nauheim

kontakt@blickwichtel.de

– nachfolgend „Beraterin“ genannt –

 

Präambel 

 

Die Parteien sind sich darüber einig, dass die Beratungsangebote keine medizinische Heilbehandlungen oder medizinische Therapien sind, auch nicht im Sinne des Heilpraktikergesetzes. Die Beraterin kann deshalb keine Heilversprechen garantieren. Es wird auch nach der Beratung keine Erfolgsgarantie ausgesprochen. Die Beratung ist ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess. Der Erfolg ist stets von der Umsetzung durch den/die Auftraggeber*in und weiteren, nicht immer beeinflussbaren, Faktoren abhängig. Eine wertschätzende Grundhaltung und ein respektvoller Umgang miteinander sind Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber*in und Beraterin. Dabei sind ehrliche und korrekte Angaben von hoher Wichtigkeit. Bei Inanspruchnahme eines Beratungsangebotes erklärt der/die Auftraggeber*in, dass das Kind, um das es geht, regelmäßig vom Kinderarzt untersucht wird. Alle U-Untersuchungen wurden und werden nach Plan durchgeführt und es liegen keine organischen Beschwerden vor. Jeder Krankheitsverdacht wurde ärztlich ausgeschlossen oder behandelt. Coaching oder Beratung ersetzen keine Behandlung durch einen Arzt/eine Ärztin oder Therapeuten/Therapeutin. Sollte es medizinische Bedenken geben, müssen diese durch entsprechende fachkundige Ansprechpartner*innen (Arzt/Ärztin, Zahnarzt/Zahnärztin, psychotherapeutische Psychologen und Psychologinnen, Psychiater und Psychiaterinnen usw.) abgeklärt werden. Sollte bei den Eltern oder engen Verwandten/Bezugspersonen des Kindes ein Verdacht auf eine psychische Erkrankung vorliegen und / oder aktuell eine psychische Erkrankung diagnostiziert werden, sollte der/die Auftraggeber*in die Beraterin unbedingt vor dem nächsten Termin darüber informieren.

 

Beratungen, Workshops, Elterntreffs:
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Beratungsbedingungen gelten für Verträge, deren Gegenstand die Erarbeitung und Aufbereitung von entscheidungsrelevanten Informationen (Rat und Auskünfte) jeglicher Art, durch die Beraterin an den/die Auftraggeber*in ist, insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Ganzheitliche und bindungsorientierte Stillvorbereitung / Still- bzw. Abstillberatung des Kindes/der Kinder des Auftraggebers/der Auftragsgeberin 
  • Ganzheitliche und bedürfnisorientierte Beikostworkshops, sowie Beikostberatung in Bezug auf das Kind / die Kinder des Auftraggebers / der Auftraggeberin
  • Ganzheitliche und bedürfnisorientierte Schlafworkshops, sowie Schlafberatung in Bezug auf das Schlafverhalten des Kindes / der Kinder des Auftraggebers / der Auftraggeberin 
  • Partnerschaft, Elternschaft, Umgang mit den eigenen Kindern im Allgemeinen oder in besonderen Situationen 
  • Sonstige familienbezogene Themen Erziehungsfragen und Fragen, die das alltägliche Leben des Kindes betreffen, wie die Eingewöhnung des Kindes in eine außerfamiliäre Einrichtung (Tagesmutter/-vater / Krippe / Kindergarten / Hort / Schule) 
  • Weitere ganzheitliche und bindungsorientierte Workshops bzw. Elterntreffs aller Art


2. Vertragsgegenstand, Leistungsumfang, Zielsetzung
2.1. Gegenstand des Auftrags ist die vereinbarte, im Vertrag bezeichnete Tätigkeit. Da es sich um eine beratende Tätigkeit handelt und die Umsetzung dem/der Auftraggeber*in obliegt, wird keine Erfolgsgarantie ausgesprochen. 

2.2. Die Beratung erfolgt auf Grundlage der zwischen den Parteien geführten vorbereitenden Gespräche. Zu Beginn des Prozesses werden die Ziele des Auftraggebers / der Auftraggeberin mit der Beraterin abgesprochen und festgehalten. 

2.3. Die Beraterin wird die von ihr angewandten Methoden, ihre Funktionsweisen und Zwecke sowie die Risiken und die möglichen Ergebnisse in jeder Phase der Beratung offen legen. Sie verpflichtet sich zu Ehrlichkeit, Offenheit, Neutralität und Transparenz. Die Beratung wird mit größter Sorgfalt und stets auf die individuellen Bedürfnisse und Situation bezogen durchgeführt.


3. Ort und Zeit der Beratertätigkeit 

3.1. Die Beratung findet in Form von persönlichen Gesprächen oder online per Videotelefonie (Google Teams, Facetime) statt. Beratungstermine werden zwischen den Parteien individuell vorab vereinbart. 

3.2. Leistungs- und Erfüllungsort bei persönlichen Beratungen finden im häuslichen Umfeld des Auftraggebers / der Auftraggeberin oder im Krankenhaus statt. Bei Online Beratungen ist der Leistungs- und Erfüllungsort der Wohnort der Beraterin.

3.3. Die Beraterin übernimmt keine Haftung für technische Störungen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen (z. B. Internetverbindung des Auftraggebers)


4. Verschwiegenheit / Datenschutz
4.1. Die Beraterin verpflichtet sich zeitlich unbegrenzt, also auch über die Beendigung des Beratungsverhältnisses hinaus, über alle ihr zur Kenntnis gestellten persönlichen Informationen und Angelegenheiten, Stillschweigen zu wahren. 

4.2. Die Weitergabe an nicht mit der Durchführung des Auftrags beschäftigte Dritte darf nur mit schriftlicher (z.B. per Email oder Post) Einwilligung des Auftraggebers / der Auftraggeberin erfolgen. Gesetzliche Auskunfts- und Meldepflichten, zum Beispiel steuerlicher Natur, sind von der Verschwiegenheitsverpflichtung ausgenommen. 

4.3. Der/die Auftraggeber*in gestattet der Beraterin die Daten der Sitzungen anonymisiert zu wissenschaftlichen Zwecken (z.B. fachliche Ausarbeitungen) oder Fallbesprechungen zu verwenden.
4.4 Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung.

 

5. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen der Beratung, Workshops oder Elterntreffs bereitgestellten Unterlagen, Präsentationen, Arbeitsmaterialien und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Die Teilnehmer:innen erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Verwendung. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung – auch auszugsweise – ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der Anbieterin gestattet.


6. Pflichten des Auftraggebers / der Auftraggeberin
Dem/der Auftraggeberin unterliegt zu jeder Zeit die volle Verantwortung und Entscheidungsfreiheit über den Verlauf oder den Abbruch der Beratung und der Umsetzung der Impulse. Für den Ablauf der Sitzungen oder sonstigen Maßnahmen bedarf es immer der Zustimmung des Auftraggebers / der Auftraggeberin. Der/die Auftraggeberin ist selbst und in vollem Maße für eine gesunde und geeignete Umgebung verantwortlich. ​Für den Prozess ist gegenseitiges Vertrauen, Offenheit für Veränderung und Ehrlichkeit bei Auskünften notwendig und Voraussetzung.


7. Leistungsänderungen
Die Stornierung oder Umbuchung​ einer Beratung ist bis 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Danach werden 50,00 € als Aufwandsentschädigung fällig, da in der kurzen Zeit keine Möglichkeit besteht, diesen Termin mit einerm anderen Auftraggeberin zu ersetzen.
Die Stornierung einer Buchung eines Workshops bzw. Treffs ist bis zu 5 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei. Ab 5 Tage vor Beginn wird 80% der Gebühr fällig.


8. Beginn und Beendigung des Beratungsvertrages
8.1. Der Beratervertrag beginnt mit der Terminvereinbarung und der Zusendung der Arbeitsunterlagen per E-Mail (dazu zählen: Beratungsvertrag und/oder Fragebogen oder Informationsmaterial). Eine Annahme dessen erfolgt durch Rücksendung des unterschriebenen Beratungsvertrags. 

8.2. Der Beratervertrag endet automatisch nach dem vereinbarten Zeitraum. In diesem Fall bedarf es keiner weiteren Handhabung. 8.3. Der Beratervertrag ist von beiden Seiten ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist jederzeit kündbar. Die Kündigung dieses Beratervertrages kann formlos erfolgen, bedarf jedoch einer schriftlichen Zurkenntnisnahme der jeweils anderen Partei, z.B. per Email. 

8.4. Werden die für die Beratung benötigten zugesandten Unterlagen (dazu zählen: Fragebogen, Protokolle) nicht in der dafür festgelegten Frist der Beraterin von dem/der Auftraggeber*in vorgelegt, kann der Beratungstermin  nicht stattfinden, der Vertrag ist hinfällig. Termine, die aufgrund des Ablaufs der gesetzten Frist, nicht stattfinden können, werden mit 50,00 € in Rechnung gestellt.


9. Honorar/Vergütung und Zahlungsbedingungen
9.1. Die Beraterin rechnet die erbrachten Leistungen zu Beginn des Beratungsprozesses, spätestens jedoch nach zwei Monaten ab. 9.2. Angefallene Fahrtkosten der Beraterin werden mit 0,90 € pro Kilometer Fahrstrecke ab der o.g. Anschrift der Beraterin berechnet. Für die Berechnung wird die kürzeste Strecke laut Google Maps verwendet. 

9.3. Ratenzahlung ist in individuell vereinbarten Fällen und nur nach Rücksprache sowie Unterschrift beider Parteien möglich. 

9.4. Die Anmeldung zu den angebotenen Workshops bzw. Treffs ist verbindlich und verpflichtet zur Zahlung der Veranstaltungsgebühr. Die Gebühr ist in jedem Fall VOR Veranstaltungsbeginn fällig.
9.5. Die Rechnung wird vor der gebuchten Leistung ausgestellt. Bei Einzelberatungen ist der Rechnungsbetrag spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin zu begleichen. Bei Workshops oder Elterntreffs ist die Zahlung spätestens 5 Tage vor Veranstaltungsbeginn fällig. Die Zahlung kann per Überweisung, Paypal oder bar vor Ort erfolgen. 

9.6. Erfolgt keine fristgerechte Zahlung, behält sich die Beraterin vor, den Termin bzw. die Teilnahme zu stornieren.


10. Dauer der Beratung/Begleitung, Termine
10.1. Die Beraterin bietet individuelle Einzelberatungen an. Die übliche Dauer einer Beratung beträgt ca. 60 bis 90 Minuten, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde. Termine werden nach Bedarf per E-Mail, über das Website-Kontaktformular oder über das Buchungstool vereinbart.
10.2. Kurze Rückfragen (Gesamtarbeitszeit bis 15 Minuten) bis zu 14 Tage nach der Beratung sind im Preis inkludiert. Sollte diese Zeit überschritten werden, wird eine Kurzberatung von 15 Minuten mit 17€ in Rechnung gestellt.


11. Anmeldung zu Workshops / Kursen / Treffs
11.1. Die Reservierung der Plätze der Veranstaltung richtet sich nach dem Eingangsdatum der Anmeldung. Es wird eine Anmeldebestätigung inklusive Rechnung per E-Mail (ggfs. Spam-Ordner) versandt. Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, wird eine entprechende Benachrichtigung verschickt.
11.2. Die Anmeldung ist verbindlich.
11.3. Mit der Anmeldung akzeptiert der/die Auftraggeber*in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
11.4. Alle Anmeldungen, die eingehen nachdem die Veranstaltung ausgebucht ist, werden nach Eingangsdatum auf eine Warteliste gesetzt. Bei freiwerden eines schon reservierten Platzes, rückt der erste Platz der Warteliste nach. Eine Mitteilung an den/die Auftraggeber*in erfolgt in diesem Fall per E-Mail.

11.5. Bei Buchung von Veranstaltungen (z. B. Elterntreffs, Workshops), die zu einem spezifischen Termin stattfinden, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht. Eine Stornierung ist nur im Rahmen der in diesen AGB geregelten Rücktrittsbedingungen möglich.

 

12. Absage durch die Beraterin

Die Beraterin behält sich vor, Veranstaltungen aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, unvorhergesehene Umstände) abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten. Sollte kein Ersatztermin zustande kommen oder kann der/die Teilnehmer*in den Ersatztermin nicht wahrnehmen, werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren vollständig erstattet. Weitere Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen.
 

13. Höhere Gewalt 

Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistung wesentlich erschweren oder zeitweilig unmöglich machen, berechtigen die jeweilige Partei, die Erfüllung ihrer Leistung um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Der höheren Gewalt stehen Arbeitskampf und ähnliche Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet sind. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverzüglich den Eintritt solcher Umstände mit.

 

14. Haftungsbegrenzung 

Die Beraterin haftet ausschließlich für Schäden, die sie zu vertreten hat nur bei grober oder vorsätzlicher Fahrlässigkeit, die auf Vertrags- oder Pflichtverletzung beruht.
Eine Teilnahme an Beratungen und Kursen erfolgt grundsätzlich eigenverantwortlich. Für Sach- und Personenschäden wird deshalb eine Haftung ausgeschlossen.
Die Aufsichtspflicht während der Beratungen und Kurse obliegt den Eltern.


15. Salvatorische Klausel / Schlussbestimmungen 

15.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Beratungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieser Beratungsbedingungen hiervon nicht berührt. Der Vertrag bzw. die Allgemeinen Beratungsbedingungen bleiben im Übrigen wirksam und es wird eine dem gemeinsamen Ziel dieser Regelung entsprechende Neuregelung getroffen. 

15.2. Ist eine gemeinsame Übereinkunft nicht möglich, tritt an die Stelle der unwirksamen Bestimmung die gesetzlich zulässige Bestimmung, die dem Gewollten am nächsten kommt. 

15.3. Dies gilt auch im Falle einer unbeabsichtigten Regelungslücke.

 

 

Eltern-Kind-Kurse

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle angebotenen Eltern-Kind-Kurse, die von dem*r Kund*in gebucht werden.


2. Vertragsgegenstand, Leistungsumfang, Zielsetzung
Vertragsgegenstand sind Buchungen der Eltern-Kind-Kurse. Details ergeben sich aus dem jeweiligen Kursangebot.

 

3. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen der Eltern-Kind-Kurse bereitgestellten Unterlagen, Präsentationen, Arbeitsmaterialien und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Die Teilnehmer*innen erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Verwendung. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Veröffentlichung – auch auszugsweise – ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der Anbieterin gestattet.


4. Pflichten des Auftraggebers / der Auftraggeberin

Die Teilnahme an den Kursen erfolgt auf eigene Verantwortung. Eine medizinische Beratung findet nicht statt. Die Aufsichtspflicht für das Kind verbleibt bei den Erziehungsberechtigten bzw. der Begleitperson. Für Schäden oder Verletzungen übernimmt die Beraterin keine Haftung, außer im Falle grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.


5. Leistungsänderungen
7.1. Eine Stornierung ist nur per Mail an kontakt@blickwichtel.de möglich. 
7.2. Bei Stornierungen mehr als 14 Tage vor Kursbeginn wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 50% des Ausgangspreises fällig.

7.3. Bei Stornierungen weniger als 14 Tage vor Kursbeginn wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 100% des Ausgangspreises fällig.


6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
6.1. Alle Preise sind gemäß § 19 Abs. 1 UStG ohne Ausweis der Umsatzsteuer (Kleinunternehmerregelung). Es gelten die Preise, die auf www.blickwichtel.de zum Zeitpunkt der Buchung ausgewiesen sind.

6.2. Die Zahlung kann per Überweisung oder durch die im Shop auswählbaren Methoden, sowie bar vor Ort (unmittelbar vor der ersten Kursstunde) erfolgen.


7. Anmeldung 
7.1. Die Reservierung der Plätze der Veranstaltung richtet sich nach dem Eingangsdatum der Anmeldung. Es wird eine Anmeldebestätigung inklusive Rechnung per E-Mail (ggfs. Spam-Ordner) versandt. Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, wird eine entsprechende Benachrichtigung verschickt.
7.2. Die Anmeldung ist verbindlich.
7.3. Mit der Anmeldung akzeptiert der/die Auftraggeber*in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

7.4. Alle Anmeldungen, die eingehen nachdem die Veranstaltung ausgebucht ist, werden nach Eingangsdatum auf eine Warteliste gesetzt. Bei freiwerden eines schon reservierten Platzes, rückt der erste Platz der Warteliste nach. Eine Mitteilung an den/die Auftraggeber*in erfolgt in diesem Fall per E-Mail.

7.5. Bei Buchung von Veranstaltungen, die zu einem spezifischen Termin stattfinden, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht. Eine Stornierung ist nur im Rahmen der in diesen AGB geregelten Rücktrittsbedingungen möglich.

 

8. Versäumte Kursstunden

Kursstunden, die durch den/die Kund*in versäumt werden, können aus organisatorischen Gründen nicht nachgeholt werden. Es besteht kein Anspruch auf Erstattung der Gebühr.

 

9. Absage durch die Beraterin

9.1. Die Beraterin behält sich vor, Kurse aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, unvorhergesehene Umstände, zu wenig Teilnehmer*innen) abzusagen. 

9.2. Wird eine einzelne Kursstunde durch die Beraterin abgesagt, wird ein Ersatztermin angeboten. Wird dieser nicht wahrgenommen, verfällt der Anspruch auf diese Stunde. Eine Erstattung erfolgt nicht.

9.3. Sollte wider Erwarten kein Ersatztermin zustande kommen, werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren anteilig erstattet. Weitere Ansprüche, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen.
 

10. Höhere Gewalt 

Ereignisse höherer Gewalt, die die Leistung wesentlich erschweren oder zeitweilig unmöglich machen, berechtigen die jeweilige Partei, die Erfüllung ihrer Leistung um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Der höheren Gewalt stehen Arbeitskampf und ähnliche Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet sind. Die Parteien teilen sich gegenseitig unverzüglich den Eintritt solcher Umstände mit.

 

11. Haftungsbegrenzung 

Die Beraterin haftet ausschließlich für Schäden, die sie zu vertreten hat nur bei grober oder vorsätzlicher Fahrlässigkeit, die auf Vertrags- oder Pflichtverletzung beruht.
Eine Teilnahme an Eltern-Kind-Kursen erfolgt grundsätzlich eigenverantwortlich. Für Sach- und Personenschäden wird deshalb eine Haftung ausgeschlossen.
Die Aufsichtspflicht während der Kurse obliegt den Eltern.


12. Salvatorische Klausel / Schlussbestimmungen 

12.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Beratungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieser Beratungsbedingungen hiervon nicht berührt. Der Vertrag bzw. die Allgemeinen Beratungsbedingungen bleiben im Übrigen wirksam und es wird eine dem gemeinsamen Ziel dieser Regelung entsprechende Neuregelung getroffen. 

12.2. Ist eine gemeinsame Übereinkunft nicht möglich, tritt an die Stelle der unwirksamen Bestimmung die gesetzlich zulässige Bestimmung, die dem Gewollten am nächsten kommt. 

12.3. Dies gilt auch im Falle einer unbeabsichtigten Regelungslücke.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

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